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08.02.2012
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Die Staaten der
Andengemeinschaft
- dazu gehören derzeit Kolumbien, Bolivien, Ecuador, Peru und Venezuela - verbindet eine gemeinsame Sprache, Geschichte, vergleichbare gesellschaftliche Strukturen und ein ähnlicher Entwicklungsstand. Der 1969 gegründete Andenpakt zielt auf die wirtschaftliche und polititsche Integration, Abbau der Binnenzölle und die Schaffung eines gemeinsamen Außenzollsystems, das seit 1995 - Peru ausgenommen - gilt.
Die Andenländer wiesen im Jahre 2001 ein durchschnittliches Wachstum von 1,9 % auf. Das Exportvolumen in 2001 betrug 52 Mrd US$; es wurden Waren im Werte von 44,5 Mrd US$ eingeführt. Wichtigster Handelspartner sind die Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 22,3 Mrd US$ in 2001, gefolgt von der Europäischen Union (5,7 Mrd US$) und dem Handel zwischen den Ländern der Andengemeinschaft (5,68 Mrd US$).
Wichtigste Ausfuhrgüter sind Agrarprodukte, Bergbauerzeugnisse, Erdöl; eingeführt werden vor allem Maschinen, Anlagen, Fahrzeuge und Lebensmittel.
Im Vergleich zu Europa ist die Entwicklung der Messewirtschaft in diesen Ländern wenig ausgebaut. Die grenzüberschreitende Infrastruktur ist unterentwickelt und die wirtschaftliche Lage im internationalen Vergleich eher schwach. Diese Faktoren wirken sich auch auf das Investitionsklima aus, das sich nach der marktwirtschaftlichen Aufbruchphase Anfang der 90er Jahre wieder deutlich verschlechtert hat.
In der Messelandschaft der Andengemeinschaft spielen ausländische Veranstalter bisher kaum eine Rolle. Auch Kooperationen mit ausländischen Messegesellschaften existieren nicht. Messeorganisationen sind privater Natur, die mit lokalen Verbänden zusammen arbeiten. Die Veranstaltungen haben überwiegend nationalen oder lokalen Charakter.
Das Auslandsmesseprogramm der Bundesrepublik sieht für die gesamte Region in 2003 nur die offizielle Beteiligung an der EXTEMIN - Bergbaumaschinen in Arequipa/Peru vom 15. bis 19.09.2003 vor.
Stand: 5/2003
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