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Kolumbien
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Kolumbiens Wirtschaftslage ist von den
weltwirtschaftlichen rezessiven Tendenzen nicht verschont
geblieben. Wichtigste Ausfuhrgüter sind Erdöl und
Erdöl-Derivate, Steinkohle, Kaffee, Schnittblumen, Bananen,
Nickel, Textilien, Chemikalien, Lederwaren, Smaragde. Wichtigste
Einfuhrgüter sind Kraftfahrzeuge, Ausrüstungen für
die Telekommunikation, Eisen- und Stahlprodukte, Papier und
Karton, Polyethylen und landwirtschaftliche Produkte.
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Deutschland ist - mit großem Abstand zu den USA - nach
Venezuela drittwichtigster Handelspartner Kolumbiens, dabei
dessen zweitgrößter Kaffeeabnehmer.
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Als einziges Land in dieser Region
verfügt Komlumbien über ein relativ gut ausgebautes
Fachmesseprogramm. In Bogota befindet sich eines der
ältesten Messegelände Lateinamerikas, das CFE
Corferias (Foto), auf dem die meisten Fachmessen Kolumbiens
stattfinden. Hier stehen auf einer Gesamtfläche von 142.000
m² 27 Pavillions mit einer Hallenfläche von 67.000
m² und ein Kongresszentrum mit insgesamt 7000
Sitzplätzen zur Verfügung.
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Der nächstgrößere Messeplatz ist Medellin. In
dieser Region ist die Textil- und Modeindustrie Kolumbiens
angesiedelt, was auch den Charakter der dort veranstalteten
Messen prägt. Der letzte Bau eines Messegeländes wurde
1995 in Bucaramanga fertig gestellt. In
Bucaramanga finden jährlich rund 20 Messen von regionaler
bis nationaler Bedeutung statt. Ein weiteres
Veranstaltungszentrum befindet sich in Cartagena, im Norden
Kolumbiens, das Centro de Convenciones
y Exposiciones Cartagena de Indias.
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Stand: 5/2003
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