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Peru ist derzeit größter Empfänger
deutscher Entwicklungshilfe in Lateinamerika. Deutschland ist ein
wichtiger Handelspartner für die Lieferung hochwertiger
Kapitalgüter und als Abnehmer peruanischer Rohstoffe sowie
land- und fischwirtschaftlicher Produkte, darunter vor allem
Kaffee und Erze. Deutsche Exportgüter sind traditionell
Maschinen aller Art, elektrotechnische Erzeugnisse sowie
Fahrzeuge.
Die peruanische Wirtschaftspolitik ist im lateinamerikanischen
Vergleich liberal und nach außen offen. Wichtigster
Wirtschaftszweig ist der Dienstleistungssektor, gefolgt von
Industrie (einschl. Bergbau) und Landwirtschaft. Weiterhin
besteht großes Potenzial insbesondere im Bergbausektor mit
beachtlichen Bodenschätzen. Darüber hinaus besteht im
Umweltschutzbereich noch viel Handlungsbedarf.
In Peru sind Lima und Arequipa die
beiden wichtigsten Messeplätze. Arequipa befindet sich in
einer Bergbauregion des Landes, was das Angebot der dort
veranstalteten Messen prägt. Hier findet die
EXTEMIN 2003 statt, auf der die Bundesrepublik Deutschland
mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein wird. Beide
Messegelände sind privat organisiert.
In Lima befindet sich der Sitz des Lateinamerikanischen
Messeverbandes AFIDA (Asociación de Ferias
Internacionales de América), der gegenwärtig 16
Mitgliedsländer vereinigt, darunter alle Länder der
Andengemeinschaft.
Stand: 5/2003
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