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Mersosul / Mercosur

Der Mercosul - Mercado Comum do Sul (span. Mercosur) geht auf eine Initiative Argentiniens und Brasiliens aus dem Jahre 1986 geht zurück. Am 26. März 1991 unterzeichneten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay den Vertrag von Asunción, mit dem der gemeinsame Markt formell gegründet wurde. Am 1. Januar 1995 trat die Zollunion in Kraft. Chile und Bolivien sind seit 1996 bzw. 1997 assoziierte Mitglieder des Mercosul. Venezuela ist Mitte 2006 als 5. Vollmitglied in den Mercosul aufgenommen worden. Venezuela gehört zu den größten Erdölexporteuren der Welt.

Die Eingliederung wird stufenweise vollzogen, wie überhaupt auf dem Weg des Mercosul zur Freihandelszone auf Landesspezifika sehr stark Rücksicht genommen wird.

Mittlerweile werden fast alle Produkte zwischen den vier Gründungsländern zollfrei gehandelt. Seit Januar 1995 gilt für 85% aller Waren und Dienstleistungen aus Nichtmitgliedsländern ein gemeinsamer Außenzolltarif (Tarifa Externa Comum - TEC).

Die Integration im Mercosul hat sich besonders positiv auf den intraregionalen Handel ausgewirkt. Handelspartner aufgestiegen. Auch für ausländische Investoren hat die Attraktivität der Region zugenommen. Mercosul hat insgesamt zu einer größeren wirtschaftlichen und politischen Stabilität geführt, die wiederum die Standortbedingungen deutlich aufgewertet haben.

Derzeit laufen Verhandlungen zwischen dem Mercosul und der Europäischen Union über den Abschluss eines Freihandelsabkommens.




Stand: 7/2006


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