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Deutsch-Britische Wirtschaftsbeziehungen

Deutschland war 2005 mit einem bilateralen Volumen von 101,1 Mrd. Euro (61,2 Mrd. GBP) größter Handelspartner Großbritanniens vor den USA (75,8 Mrd. Euro; 52,4 Mrd. GBP). Die Handelsbilanz weist traditionell einen hohen Überschuss zugunsten Deutschlands aus. Deutschland exportierte Waren in Höhe von 61,7 Mrd. Euro (38,2 Mrd. GBP). Aus keinem Land importiert Großbritannien soviel wie aus Deutschland. Ein Viertel der deutschen Exporte nach Großbritannien sind Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile. Chemische (11%) und elektrotechnische Erzeugnisse (10%) sowie Maschinen (8%) bilden weitere Ausfuhrschwerpunkte.
Canary Wharf London Die britischen Exporte nach Deutschland beliefen sich nur auf 39,4 Mrd. Euro (23 Mrd. GBP). Damit ist Deutschland aber zweitwichtigster Absatzmarkt für britische Unternehmen nach den USA. Großbritannien exportiert v.a. Kraftfahrzeuge und Kfz-Teile (13%), elektrotechnische Erzeugnisse (11%), Maschinen, Erdöl und -gas sowie chemische Erzeugnisse (je 9%).
Deutsche Direktinvestitionen in Großbritannien sind höher als die britischen Investitionen in Deutschland. Große deutsche Investoren sind beispielsweise Bosch, Siemens, BMW, Deutsche Telekom und Deutsche Post. In Deutschland investieren u.a. BP, Shell, GKN, Readymix und Unternehmen der Elektro- und Elektronikbranche.
Umfangreiche Informationen und Ratschläge für Unternehmen, die Geschäftskontakte nach Großbritannien aufbauen wollen, bietet die Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer in London.
Stand: 3/2006
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