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Aserbaidschan - Messewirtschaft
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Bis Mitte der 1990er Jahre stagnierte die Messewirtschaft in Aserbaidschan
aufgrund der politischen Instabilität. Erst 1994 wurde die erste Messe nach dem
Zerfall der Sowjetunion, die Caspian Oil & Gas Exhibition, vom britischen
Veranstalter Spearhead Exhibitions in Zusammenarbeit mit der Industrie- und
Handelskammer Aserbaidschan durchgeführt. 1995 organisierte die
ITE Group Plc, London, die AITF - Internationale Handelsmesse
Aserbaidschan.
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Die britische ITE Group ist mittlerweile fest in die aserbaidschanische
Messelandschaft etabliert.
Iteca Caspian LLC, eine 100%ige ITE-Tochter, veranstaltet acht Messen
in Baku. Gleichzeitig ist die deutsche Tochter von ITE,
GiMA, aktiv am Messegeschehen in Baku beteiligt. So tritt sie u. a. als
Mitveranstalter der
BakuBuild, der
AutoShow und der Transport- und Logistikmesse,
TransCaspian, auf. Seit wenigen Jahren ist sie auch an der mittlerweile
wichtigsten Fachmesse in Aserbaidschan, der
Caspian Oil & Gas Exhibition, beteiligt. Die Messe hat sich zum
Großereignis für die Erdöl- und Gasindustrie im kaspischen Raum entwickelt.
Seit 2004 ist sie fester Bestandteil des
Auslandsmesseprogramms des Bundes.
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Nachdem 1983 das Messegelände in Baku mit einer Ausstellungsfläche von 15.000
m² abbrannte, war Baku die einzige Hauptstadt in der ehemaligen UdSSR ohne
eigenes Messegelände. Dieser Zustand hält bis heute an. Messen finden
überwiegend im Sport and Exhibition Complex Heydar Aliyev statt. Der
Sportkomplex besteht aus zwei Pavillons mit einer Ausstellungsfläche von 2.600
m². Das Freigelände umfasst zusätzliche 1.200 m².
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Stand: 10/2006
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