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Die GUS

Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) wurde mit dem Abkommen von Minsk am 8. Dezember 1991 und der Erklärung von Alma-Ata (Almaty) vom 23. Dezember 1991 von den Staatsoberhäuptern Russlands, Weißrusslands und der Ukraine gegründet. Sie bezeichnet den Zusammenschluss von 12 Nachfolgestaaten der Sowjetunion (UdSSR) nach deren Auflösung, mit Ausnahme der drei baltischen Staaten. Namentlich sind es Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldau, Russland, Tadschikistan, die Ukraine, Usbekistan und Weißrussland. Turkmenistan ist seit Ende August 2005 nur noch beigeordnetes Mitglied. Sitz der GUS ist die weißrussische Hauptstadt Minsk.
GUS Mit der Auflösung der Sowjetunion (UdSSR) am 26. Dezember 1991 durch den Obersten Sowjet in Moskau tritt am 1. Januar 1992 die Russische Föderation juristisch die Nachfolge an. Gleichzeitig nimmt die GUS offiziell ihre Arbeit auf. Das bis dahin zentralistisch geführte Riesenreich muss sich praktisch über Nacht auf eine völlig neue politische und ökonomische Situation einstellen. Auch das staatlich regulierte Messewesen zerfällt.
Der Zerfall der UdSSR hat unterschiedlich auf die Entwicklung der Wirtschaft und somit auch Messewirtschaft in den einzelnen Ländern der ehemaligen Sowjetunion gewirkt. Einige, wie z. B. Armenien und Aserbaidschan, hatten jahrelang mit der Austragung ihrer nationalen Konflikte zu kämpfen. Andere Länder, wie z. B. Usbekistan oder Kasachstan, begannen unmittelbar mit der Erlangung ihrer politischen Unabhängigkeit ein eigenständiges Messewesen zu entwickeln. Das Interesse ausländischer Investoren bzw. Messeveranstalter insbesondere in den letztgenannten Staaten tat hierbei sein übriges.
Der Messemarkt GUS gibt einen Überblick zur Entwicklung und zum gegenwärtigen (unterschiedlichen) Stand der Messewirtschaft in den Ländern. Russland wird dabei bewusst ausgelassen, da das Land einen separaten Messemarkt füllt.
Stand: 10/2006
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