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Die Länder Südostasiens (Singapur, Thailand, Malaysia, Indonesien, Philippinen
und Vietnam) - in den beiden letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wegen
ihres rasanten wirtschaftlichen Aufschwungs auch Tigerstaaten genannt -
befinden sich weiterhin auf einem stabilen Wachstumskurs, der in 2006
allerdings durch die hohen Rohölpreise etwas gedämpft wurde.
Dennoch liegen die für 2006 geschätzten Wachstumsraten des BIP zwischen 4 % in
Thailand (dessen Wirtschaft durch die politische Krise zusätzlich geschwächt
wurde) und 7,5 % in Singapur. Das stärkste BIP-Wachstum wird für Vietnam
erwartet, mit 8,2 %. Diese im Vergleich zu entwickelten Volkswirtschaften (wie
z.B. in Westeuropa) hohen Wachstumsraten sind vor dem Hintergrund der absoluten
Werte des BIP und dem Entwicklungsstand einer Volkswirtschaft zu relativieren.
Zum Vergleich: Niedersachsen erwirtschaftete in 2005 ein BIP von 188,4 Mrd. EUR
(8 Mio. Einwohner), NRW 441,59 Mrd. EUR (18 Mio. Einwohner). Berlin lag bei 79
Mrd. EUR (3,4 Mio. Einwohner).
Wirtschaftliche
Eckdaten.pdf
Stand: 3/2007
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