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Indonesien - Wirtschaft
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Die Inselgruppe Indonesien, im Südosten Asiens gelegen, trennt die beiden
Weltmeere Indischer Ozean und Pazifischer Ozean. Mit 223 Mio. Einwohnern hat
Indonesien mit Abstand die größte Bevölkerung der südostasiatischen Länder und
damit auch das größte absolute BIP, das für 2006 auf 277,7 Mrd. USD geschätzt
wird. Das Prokopfeinkommen ist allerdings das niedrigste in der Region, mit
geschätzten 1.245 USD (2006). Indonesien ist eine Präsidialrepublik.
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Das indonesische Wirtschaftsystem ist marktwirtschaftlich geprägt. In zentralen
Branchen wie Erdöl, Erdgas, Stromübertragung und -verteilung behält sich der
Staat das Monopol vor.
61 % der indonesischen Bevölkerung lebt in Java, das knapp 7 % der
indonesischen Landfläche ausmacht. In Java liegt auch das wirtschaftliche
Zentrum. Wichtige Wirtschaftsregionen sind der Großraum Jabotabek (Jakarta,
Bogor, Tangerang, Bekasi) in Westjava und die Städte Surabaya in Ostjava, Medan
in Nordsumatra und Makassar in Süd-Sulawesi.
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Indonesien ist reich an Rohstoffen wie Erdgas, Kohle, Öl, Zinn, Nickel, Kupfer,
Bauxit, Gold und Silber. Mittlerweile ist Java zum Nettoölimporteur geworden,
da die heimischen Quellen den eigenen Bedarf nicht mehr decken. Wegen Erdgas
und Kohle bleibt Indonesien aber weiterhin Nettoenergie-Exporteur.
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Indonesien exportiert zahlreiche Agrarprodukte und ist reich an Holzvorkommen.
Für das Land wichtig sind die personalintensive Textil- und
Bekleidungsindustrie sowie die Möbelindustrie. Obwohl Land- und Forstwirtschaft
sowie Fischerei nur mit rund 15 % am BIP beteiligt sind, finden in diesen
Bereichen über 40 % der arbeitenden Bevölkerung Beschäftigung, im Handel,
Hotel-, Restaurant- und übrigen Dienstleistungssektor sind es 32 %, in der
industriellen Fertigung 11,8 %.
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Zwei Drittel der Wirtschaftsleistung werden im informellen Sektor
erwirtschaftet. Wachstumsbranchen sind Telekommunikation, Automobilindustrie,
Erdgas-, Kohle- und Pharmaindustrie.
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Stand: 4/2007
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