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Philippinen - Wirtschaft

Die Philippinen haben mit einem geschätzten BIP von 116,9 Mrd. USD (2006) und 87 Mio. Einwohnern ein Prokopfeinkommen von 1.361 USD. Die Hypothek einer hoher Staats- und Auslandsverschuldung sowie politische Turbulenzen haben das Land in der Entwicklung gebremst und im Vergleich zu den Nachbarn zurückgeworfen. Die Wirtschaft scheint sich aber mehr und mehr von politischen Einflüssen abzukoppeln.
Makati City Die philippinische Wirtschaft weist die für viele Entwicklungsländer typische Zweiteilung auf: Auf der einen Seite steht die moderne Elektronik-Industrie und der boomende Dienstleistungssektor. Auf der anderen Seite lebt der größte Teil der Bevölkerung weiterhin in Armut und von der Subsistenzlandwirtschaft, in der immer noch 40 % der Bevölkerung beschäftigt sind.

Zu den Wachstumsbranchen gehören Business Process Outsourcing (BPO), IT-Dienstleistungen, Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, Gesundheitstourismus, Bergbau, Infrastruktur sowie Erneuerbare Energien. 31 % des BIP werden in der Industrie erwirtschaftet. Elektronische Bauteile und das Assembling im Bereich Halbleiter machen ca. zwei Drittel der philippinischen Exporte aus. Der Dienstleistungssektor trägt 50 % zur Entstehung des Bruttosozialprodukts bei. Einer der stärksten Sektoren ist die Telekommunikation. Auf mittlere Sicht ist mit deutlichem Wachstum im Bergbau zu rechnen. Die Philippinen verfügen über große Lagerstätten an Gold, Kupfer und Nickel.
Stand: 4/2007
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