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Messetradition - Wurzeln und Stellenwert

US-Messen und Ausstellungen werden in der Regel zusammen mit Kongressen, Konferenzen oder sogenannten Conventions veranstaltet, auf denen auch der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt. Diese Besonderheit der US-Messewirtschaft und einige weitere sind auf die etwas anderen Vertriebswege in der neuen Welt zurückzuführen.
McCormick Place ChicagoWährend sich in Europa Messen aus Märkten entwickelten, stand und steht in den USA der Handelsreisende im Zentrum des Handels. Die Handelsverbände der jeweiligen Branchen organisieren seit mehr als 100 Jahren Fachkonferenzen, die sogenannten Conventions. Das sind regelmäßige Treffen, nicht selten an wechselnden Orten, zum Erfahrungsaustausch sowie als Anlass für ein mehr oder weniger informelles Get Together der jeweiligen Branche inklusive potentieller Abnehmer. Zunächst eher beiläufige Präsentationsmöglichkeiten entwickelten sich mit der Zeit zu begleitenden Ausstellungen.

Die RSNA Scientific Assembly & Annual Meeting ist ein Beispiel hierfür. Sie findet jährlich in Chicago statt und ist nach dem Verband Radiological Society of North America's (RSNA) benannt, der die Veranstaltung 1915 ins Leben rief und sie auch heute noch organisiert. Mittlerweile besitzt die Ausstellung (mehr als 700 Aussteller auf knapp 50.000 m² vermieteter Fläche) einen ebenso hohen Stellenwert wie der Kongress.
Insgesamt hat sich die Messe- und Ausstellungswirtschaft seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig der USA entwickelt. Umfragen unter der ausstellenden Wirtschaft belegen: Messen und Ausstellungen sind bei US-Firmen fest im Marketing-Mix verankert.
Stand: 5/2009
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Expobusiness congress
8. bis 9.9.2010 in Nürnberg

Deutsche Messewirtschaft:
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Bild: Jugend forscht AUMA unterstützt die Initiative Jugend forscht.   [mehr]

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