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Besonderheiten der US-Messewirtschaft

  • Auf amerikanischen Messen und Ausstellungen wird beim Einlass streng darauf geachtet, nur Fachbesuchern Zutritt zu gewähren. Um Wartezeiten am Eingang zu vermeiden, empfiehlt es sich, sich bereits vorher via Internet registrieren zu lassen. Der Fachbesucher-Badge wird dann entweder zugeschickt, oder ist ausgabebereit am Eingang abzuholen.
  • Eine Teilnahme an den Conventions, Konferenzen oder sonstigen Rahmenprogrammen ist ebenso wichtig wie an der Ausstellung.
  • Standgestaltung hat - bis auf Ausnahmen - nicht die große Bedeutung. Eine offene Standgestaltung ist ein Muss.
  • Die Auf- und Abbauzeiten sind eng kalkuliert.
  • Die durchschnittliche Messedauer ist deutlich kürzer als in Deutschland.
  • Handelsverbände (non-profit Organisationen) sind oft als Veranstalter tätig.
  • Veranstalter sind nicht gleichzeitig auch Geländebetreiber.
  • Der Typus Wandermessen ist relativ weit verbreitet.
  • Die Kosten am Messeort für Standeinrichtungen sind sehr unterschiedlich. Rechtzeitiges Informieren schützt vor unliebsamen Überraschungen (Stichwort Drayage-Kosten für Transport auf dem Messegelände).
  • Der Gewerkschaftseinfluss auf die Kosten beim Auf- und Abbau des Messestandes und den dazugehörigen Elektroinstallationen sowie beim Transport auf dem Messegelände ist groß. Die Konditionen zwischen den Messegeländen weichen deutlich voneinander ab. Auch hier gilt: Rechtzeitiges Informieren schützt vor unliebsamen Überraschungen.
Stand: 5/2009
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