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Messemarkt Südafrika

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Messegelände

Mehr als die Hälfte der Länder weist noch keine oder keine signifikanten Messeaktivitäten vor, braucht deshalb auch keine Messegelände. Von den 48 Staaten der Subsahara ist von 20 bekannt, dass dort Messen veranstaltet werden. Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Gelände. Die vorliegenden Angaben über die verfügbaren Bruttoflächen sind als Anhaltspunkte über vorhandene Kapazitäten zu verstehen. Teilweise sind die Kapazitäten nicht bekannt gemacht.

Übersicht: Messegelände der Subsahara

Die Messegelände sind in der Regel weitläufig. Sie bestehen aus zahlreichen Hallen und Pavillons unterschiedlichster Größe und Beschaffenheit, sind meistens nicht im guten Zustand, nicht klimatisiert und mit unzureichend sanitären Anlagen ausgestattet. Anders als viele Luxushotels in afrikanischen Ballungsgebieten spiegeln sie die in der afrikanischen Infrastruktur durchgängig festzustellenden Mängel wider. Weder Ausstattung noch sonstige Infrastruktur entsprechen auch nur annähernd den weltweit gängigen Standards. Dieser schlechte Zustand wird insbesondere von ausländischen Ausstellern beklagt. Meistens scheitern die von den Geländebetreibern in Aussicht gestellten Verbesserungen an fehlenden Finanzmitteln. Daneben gibt es großzügige Freiflächen, auf denen Großmaschinen, aber auch Vieh, gezeigt werden. Sie bieten Raum zur Unterhaltung des Schaupublikums.

Madagaskar, bis vor kurzem ein weißer Fleck in der Messelandschaft, hat mit dem Parc des Expositions Futura Andranomena ein für Afrika erfreulich gut ausgebautes Gelände. Die 5.000 m² Bruttohallenfläche sind dem relativ kleinen Binnenmarkt des Landes angemessen. Ausländischen Unternehmen bietet das Land insbesondere in Nischenmärkten Chancen. Auch erneuerbare Energie ist ein wichtiges Thema für das Land. Seit 2006 wird dort jährlich im Mai vom heimischen Veranstalter Première Ligne die FIM - Madagascar International Fair relativ erfolgreich veranstaltet.

Ein ganz anderes Bild bietet das Gelände Feira Internacional de Maputo in Mosambik. Auskunftspersonen deutscher Beteiligungen berichteten von einem nicht mehr tragbaren Zustand des Geländes. Die von Jahr zu Jahr wiederholten Ankündigungen und Versprechungen des Geländebetreibers, das Gelände für die nächste Veranstaltung herzurichten, wurden nicht eingehalten. Zusammen mit Zoll- und anderen Problemen des Landes führte dies zu der Entscheidung, die Beteiligung an der FACIM - Internationale Messe Maputo 2007 auslaufen zu lassen.



Stand: 8/2008


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