Geschichte des AUMA
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Der AUMA ist einer der ältesten deutschen Verbände der Dienstleistungswirtschaft. Am 1.1.1907 nahm die damalige Ständige Ausstellungskommission für die deutsche Industrie in Berlin ihre Tätigkeit auf als Interessenvertretung der industriellen Aussteller. 1927 wurde die Organisation in das - privatwirtschaftliche - Deutsche Ausstellungs und Messe-Amt umgewandelt und auf alle Messekunden erweitert, also auch auf Aussteller außerhalb der Industrie und auf die Einkäuferseite. Seit 1934 besteht die Bezeichnung Ausstellungs und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft.
1949 wurde der AUMA in der Struktur von 1927 wieder gegründet, also als Interessenvertretung der Aussteller und Besucher. Ab 1956 wurden auch die Messegesellschaften Mitglieder. Damit ist der AUMA heute der Dachverband der gesamten Branche. Zum AUMA gehören gegenwärtig 39 Messeveranstalter und 40 Verbände, die die ausstellende und besuchende Wirtschaft sowie die Serviceunternehmen repräsentieren.
Wichtigste Aufgaben des AUMA heute sind die Interessenvertretung der gesamten Branche gegenüber Regierung und Parlament, Marketing für deutsche Messen im In und Ausland, die Koordinierung des Auslandsmesseprogramms des Bundeswirtschaftsministeriums, die Bereitstellung von Informationen für Aussteller und Besucher aus dem In und Ausland sowie Forschung und Unterstützung von Aus und Weiterbildung.
Am 7. Mai 2007 feierte der AUMA sein hundertjähriges Bestehen mit einem Festakt im Theater des Westens in Berlin. Der Vorsitzende des AUMA begrüßte fast 700 Gäste aus Politik, Diplomatischem Korps, ausstellender und besuchender Wirtschaft, Messegesellschaften, Serviceunternehmen und Medien. Bundespräsident Horst Köhler sprach aus diesem Anlass über die Rolle der Messen für die deutsche Wirtschaft und über Aspekte der nationalen und internationalen Wirtschaftspolitik.
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