Jugend forscht-Preisträger beteiligten sich im September 2011 an der Rehacare und der Renexpo


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Fünf Preisträger des Nachwuchswettbewerbs Jugend forscht beteiligten sich mit Unterstützung des AUMA und der Veranstalter aus dem AUMA-Mitgliederkreis an den diesjährigen internationalen Fachmessen Rehacare in Düsseldorf und Renexpo in Augsburg. Auf der Rehacare International vom 21. bis 24. September 2011 in Düsseldorf stellten Jannes Menck (15) und Henning Mergard (16) (Foto) vom Vincent-Lübeck-Gymnasium in Stade eine universell einsetzbare Sprachsteuerung für Roboter und Maschinen vor.

"Die meisten Besucher waren begeistert, dass unsere Sprachsteuerung trotz Umgebungslärm ausgezeichnet funktionierte. Einige waren so begeistert, dass sie unsere Sprachsteuerung im eigenen Haus eingebaut haben wollten. Insgesamt konnten wir viele neue Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen", freuten sich die beiden Jungforscher.

Ebenfalls auf der Rehacare 2011 präsentierte Julian Neumayer (21), Azubi im Mercedes Benz Werk Wörth, das von ihm entwickelte Warnsystem bei übermäßiger Belastung von Extremitäten nach Verletzungen. Die technische Entwicklung des Siegers im Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz besteht aus einem Kraftsensor im Schuh oder Gips, an dem über Funk die Belastung eingestellt werden kann, bei deren Überschreitung ein Alarm ausgelöst wird.


"Die Rehacare bot zahlreiche Möglichkeiten, um mit interessierten Privatpersonen, aber auch Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Ich konnte Anregungen zur Verbesserung und Weiterentwicklung meines Projektes sammeln", beschrieb Julian Neumayer seine Messebeteiligung.



Jugend forscht auf der Renexpo 2011 in Augsburg



Foto: v.l. Markus Schubert, Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium, Hohenstein-Ernstthal, Lena Christiansen, Jugend forscht, Friedrich Hiller von Gaertringen (18), St.-Willibrord-Gymnasium, Bitburg

Vom 22. bis 25. September 2011 stellten sich auf der Renexpo in Augsburg die Jugend forscht-Preisträger der Länder Rheinland-Pfalz und Sachsen vor. Friedrich Hiller von Gaertringen (18), St.-Willibrord-Gymnasium, Bitburg, präsentierte seinen Prototypen eines Paneels, der anders als herkömmliches Isolationsmaterial leichter und umweltfreundlicher zu entsorgen ist: "Die Gespräche auf der Messe haben mich in meiner vorläufigen Studienwahl noch bestätigt, gleichzeitig aber auch zu einem objektiveren Blick darauf geführt", fasste der Landessieger Arbeitswelt Rheinland-Pfalz seine ersten Messeerfahrungen zusammen.

Mitaussteller auf dem Jugend forscht-Stand auf der Renexpo war Markus Schubert vom Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium, Hohenstein-Ernstthal. Der 19-jährige weist mit seinem Projekt eines selbstgebauten Wasserrades nach, wie effizient selbst aus kleinsten Wasserkräften größtmögliche Energie gewonnen werden kann.

Seit 2008 ist der AUMA gemeinsam mit den Veranstaltern aus dem Mitgliederkreis Förderer der Initiative Jugend forscht. Dazu lobt der Verband jährlich auf acht Landeswettbewerben von Jugend forscht eine Messepräsentation oder einen Messebesuch für ein Team bis zu drei Forschern in Deutschland aus. Zusammen mit Jugend forscht wählt der AUMA geeignete Messen zur Projektpräsentation aus und stellt den Kontakt zu den Messeveranstaltern her. Weitere Informationen: www.jugend-forscht.de

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