Messen sind seit jeher Umschlagplätze des Wissens. Wissen bedeutet verarbeitete, veredelte und in den richtigen Kontext platzierte Information. Information ist in unserer heutigen wissensbasierten Gesellschaft zur entscheidenden Ressource geworden. Die Produktion, Auswahl, Filterung und Kanalisierung von Informationen wird damit zu einer der wichtigsten Beschäftigungen in einer Volkswirtschaft. Immer häufiger werden aus diesem Grunde messebegleitende Kongresse und kongressbegleitende Ausstellungen als reaktionsschnelle und anschauliche Formen der Wissensvermittlung angesehen und genutzt.
Kontakte zwischen Wirtschaft und Politik
Messenstärken gegenüber der Politik die Aufmerksamkeit für eine Branche. Sie bieten eine Plattform für den Dialog zwischen Unternehmens- und Verbandsvertretern sowie Repräsentanten aus Regierung und Parlament zu branchenrelevanten Fragen der Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik. Gleichzeitig rückt damit die Messestadt in den Fokus politischer Entscheidungsträger aus dem In- und Ausland.
Internationale Verständigung
Auf Messen trifft sich die internationale Gemeinschaft einer Branche. Das Interesse an einem gemeinsamen Branchenmarketing sowie an internationalen Kontakten und Kooperationen überwindet politische und geographische Grenzen. Im direkten Austausch können neue Ideen vermittelt und nationale sowie kulturelle Merkmale effektiv im Sinne multinationaler Verständigung kommuniziert werden. Die mit Messen verbundene Intensivierung des Handels bewirkt neben vordergründig wirtschaftlichen Aspekten stets einen nicht minder einzuschätzendenpositiven Einfluss auf ein friedliches Zusammenleben und die gute Nachbarschaft der Völker. Messen sind Medien des persönlichen grenzüberschreitenden Dialogs und in diesem Sinne auch Marktplätze der inter-nationalen Verständigung.