Im World-Café diskutierten sie verschiedene Zukunftsthemen der Messewirtschaft. Bei der abschließenden Priorisierung wurden insbesondere zwei Themen als besonders relevant für die zukünftige Entwicklung von Messen bewertet: die sich wandelnden Bedürfnisse von Messebesucherinnen und -besucher sowie die Frage, wie Side Events den Erlebnischarakter von Messen stärken können.
Die Ergebnisse zeigen, dass Messen künftig noch stärker als ganzheitliche Erlebnisräume wahrgenommen werden müssen. Neben hochwertigen Fachinhalten sind auch Networking-Möglichkeiten, Community-Angebote, interaktive Formate, personalisierte Erlebnisse und digitale Austauschplattformen vor, während und nach der Veranstaltung gefragt.
Messebesuche stärker als Erlebnis wahrnehmen
Side Events haben sich längst zu einem wichtigen Erfolgsfaktor vieler Messeveranstaltungen entwickelt, zeigten die Diskussionen. Die Teilnehmenden tauschten Erfahrungen zu bestehenden Konzepten aus, diskutierten deren Stärken und Herausforderungen und brachten zahlreiche Ideen für innovative neue Formate ein. Der Wunsch dahinter ist klar: Messebesuche sollen stärker als Erlebnis wahrgenommen werden und zusätzliche Anlässe für Begegnungen, Inspiration und Austausch bieten.
Die Diskussionen machten zudem deutlich, dass die nächste Generation der Messewirtschaft Messen auch aus der Perspektive der Besucherinnen und Besucher denkt. Fachliche Inhalte bleiben die Grundlage erfolgreicher Veranstaltungen, müssen jedoch durch individuelle Erlebnisse, Community-Building und flexible Austauschformate ergänzt werden. Gleichzeitig wünschen sich die Teilnehmenden digitale Angebote, die den Kontakt zur Messe auch über die eigentliche Veranstaltung hinaus ermöglichen.
Eines wurde während des gesamten Tages immer wieder deutlich: Die jungen Fachkräfte der Messewirtschaft wollen die Zukunft der Branche aktiv mitgestalten. Das AUMA-MesseForum Young Professionals bot dafür den passenden Rahmen und wurde von den Teilnehmenden als wertvolle Plattform für den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Branche wahrgenommen. Der intensive Dialog, die Offenheit für neue Ideen und die konstruktiven Diskussionen zeigten, wie viel Engagement und Innovationswillen in der nächsten Generation der Messewirtschaft steckt.
Fazit: Messen bleiben auch für jüngere Generationen unverzichtbar
Das Fazit ist: Messen bleiben unverzichtbar. Sie müssen aber stärker als ganzheitliche Erlebnisräume gedacht werden. Die große Resonanz auf das Forum zeigt zudem: Der Nachwuchs der Messewirtschaft will die Zukunft der Branche aktiv mitgestalten.