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31. Mai 2022Kommunikation

Endlich wieder: AUMA MesseTreff in Berlin

Nach zwei Jahren ungewollter Pause veranstaltete der AUMA in diesem Jahr wieder den MesseTreff in Berlin. Rund 230 Gäste waren am 19. Mai im Festsaal Kreuzberg dabei, darunter Macherinnen und Macher von Messen, Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Medien, Ministerien und Verbänden. Gemeinsam feierten sie im MesseMonatMai den Neustart des Messewirtschaft.


Der wiedergewählte AUMA-Vorsitzende Philip Harting eröffnete das Branchentreffen in Berlin-Kreuzberg.

„Begegnung tut gut. Wer das bislang nicht ahnte, hat das in den vergangenen beiden Jahren erfahren. Wir brauchen Treffpunkte. Wir brauchen Austausch. Wir brauchen Lebendigkeit. Das geht oft auch digital, am besten geht das aber live – wenn alle Sinne gefordert werden. So wie auf Messen. Messen sind Fixsterne für die Präsentation von Innovationen, Foren für Kommunikation, Wirtschaftsmotor und Kraftzentrum ihrer Branche. Messen werden gebraucht.“ Mit diesen Worten eröffnete der wiedergewählte AUMA-Vorsitzende Philip Harting das erste Branchentreffen seit Beginn der Coronapandemie.

Jährlich finden in Deutschland rund 350 Messen statt – bis zu 180 davon sind internationale und nationale Messen mit rund 180.000 Ausstellern und zehn Millionen Besucherinnen und Besucher. Das war unsere Erzählung, bis die Corona-Pandemie begann, so Philip Harting. Der Einschnitt, den die Messewirtschaft seitdem erlebt hat, sei ungekannt, sei äußerst schmerzhaft, nicht nur für die Messebranche selbst, sondern auch für die gesamte Wirtschaft: 55 der rund 350 Milliarden Euro an gesamtwirtschaftlichen Schaden seit Beginn der Pandemie hängen an den Schließungen, Verboten und Verschiebungen von Messen.

Nach Ende aller Verbote stehen die Messeplätze in Deutschland nun vor einem heißen Messesommer: Nach dem Mai mit gut 50 Messen finden im Juni mehr als 40 Messen statt – so viele Branchenschauen, wie nie zuvor in diesem Monat. Mehr als die Hälfte der noch gut 250 Messen in diesem Jahr finden diesen Sommer statt.

Der MesseMonatMai, die Branchenaktion auf Initiative des AUMA, habe gezeigt, wie kraftvoll, wie bunt, wie ideenreich die Messewirtschaft in Deutschland ist. „An uns in der Messewirtschaft hängt viel. Die Messe ist als Treffpunkt für Gestalter und als Schaufenster für Innovationen unverzichtbar. Die Politik verschenkt einen guten Teil der Lösung der Probleme unserer Zeit, wenn sie Messen unmöglich macht“, so Harting weiter.


Aufruf zu Spenden für die Aktion Krisenchat

Messen stehen seit Jahrhunderten für einen durchaus ehrgeizigen, aber stets friedlichen Austausch über die besten Zukunftsideen, ergänzte AUMA-Geschäftsführer Jörn Holtmeier. Die Branche unterstütze alles, was diesen Raum schafft. Zwei Flugstunden von hier gen Osten sei niemandem zum Feiern zumute. „Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, bei den Geflüchteten, Versehrten, bei den Trauernden. Und die, die es am schlimmsten trifft, sind oft Kinder und Jugendliche“, so Holtmeier. Er rief zu Spenden für die Aktion Krisenchat auf, die in der Pandemie gegründet wurde und die sich jetzt mit einem eigenen Angebot an junge Ukrainer auf der Flucht wendet.


AUMA-Geschäftsführer Jörn Holtmeier warb gemeinsam mit Hendrikje Schmidt für Spenden für das Hilfsprojekt Krisenchat - eine Aktion zur Unterstützung von jungen Menschen auf der Flucht und in Not.
Detaillierte Informationen zu der Aktion Krisenchat erhielten die Gäste von Hendrikje Schmidt, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Peter Rosenberger vor Ort das engagierte Hilfsprojekt vorstellte: Per Whatsapp können Jugendlichen aus der Ukraine mit erfahrenen Psychologen chatten, wenn sie Not haben und nicht mehr weiterwissen. Und das alles in ihrer Sprache. Weitere Informationen zu Krisenchat und zu den Spendemöglichkeiten.


Bei bestem Wetter ließen die Gäste den Tag mit leckerem Essen, Getränken und Gesprächen ausklingen. Der AUMA dankt allen Gästen und dem Sponsor ADITUS GmbH für ihren Beitrag zu diesem schönen Fest. // 31. Mai 2022


Impressionen vom AUMA MesseTreff 2022

 




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