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Deutsche Elektroexporte mit geringeren Rückgängen

 

Mit 16,9 Milliarden Euro sind die Exporte der deutschen Elektroindustrie im Juli um 6,7 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau geblieben. Im Vergleich zum gesamten zweiten Quartal dieses Jahres habe sich der Rückgang zu Beginn des dritten Quartals immerhin um mehr als die Hälfte verkleinert. Im Gesamtzeitraum von Januar bis einschließlich Juli 2020 nahmen die Branchenausfuhren um 8,4 Prozent gegenüber Vorjahr auf 113,9 Milliarden Euro ab
Mit 15,2 Milliarden Euro verfehlten die Importe elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland ihr Vorjahresergebnis im Juli um 2,2 Prozent. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres beliefen sie sich auf 105,5 Milliarden Euro, womit sie um 6,0 Prozent niedriger lagen als im Vorjahr. Die Elektroexporte in die Industrieländer fielen im Juli - wie die Gesamtexporte - um 6,7 Prozent gegenüber Vorjahr auf 10,6 Milliarden Euro.

Zuwächse gab es im Export-Geschäft mit den europäischen Ländern Slowakei, Schweiz, Dänemark, Portugal, Schweden und Spanien. Rückläufig waren Lieferungen nach Japan, Niederlande, Belgien, Südkorea und in die USA. Auch bei den Ausfuhren nach Frankreich, Großbritannien, Italien und Tschechien gab es Rückgänge.

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres nahmen die Elektroexporte in die Industrieländer um 9,7 Prozent gegenüber Vorjahr auf 72,5 Milliarden Euro ab. Aber auch die Elektroausfuhren in die Schwellenländer sind im 1. Halbjahr um 6 Prozent auf 41,4 Milliarden Euro zurückgegangen. // 20.10.2020

Weitere Informationen: www.zvei.org

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