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ITK-Branche: Höhere Investitionen in Messen geplant

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (bitkom) führt seit 2009 jährlich eine Umfrage zur Entwicklung von Marketingbudgets und -maßnahmen in der ITK-Branche durch. Mindestens 80 Prozent der ITK-Unternehmen beteiligen sich mit eigenen Messeständen an physischen Messen.

IT- und Telekommunikationsunternehmen, kurz ITK, wollen in diesem Jahr ihre Investitionen in physische Messen und Events wieder deutlich erhöhen. Dies geht aus einer Befragung hervor, die der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (bitkom) unter den Marketingverantwortlichen von ITK-Anbietern durchgeführt hat. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) der ITK-Unternehmen will mehr für den Messestand ausgeben und knapp die Hälfte (46 Prozent) will diesen Posten konstant halten. Nur 19 Prozent wollen ihre Ausgaben reduzieren - knapp 40 Prozent waren es noch ein Jahr zuvor.

Auch für digitale oder hybride Messen und Events erwartet der bitkom einen Ausgabenanstieg bei den befragten Unternehmen, wenn auch nicht in der Größenordnung wie zu Corona-Zeiten: So wollten 2021 noch 41 Prozent der Befragten ihre Ausgaben in digitale oder hybride Messen und Events erhöhen. In der aktuellen Befragung sind es nur noch 22 Prozent, 46 Prozent halten ihre Ausgaben für diesen Posten konstant, 22 Prozent wollen diesen Posten runterfahren. 2021 lag der Anteil derer, die Ausgaben für digitale oder hybride Messen und Events senken wollten, nur bei 16 Prozent.

Im Corona-Jahr 2021, in dem viele physische Messen ausfallen mussten, haben sich 44 Prozent der Unternehmen an digitalen Messen beteiligt. Demgegenüber präsentieren sich aktuell mindestens 80 Prozent der ITK-Unternehmen mit eigenen Messeständen auf physischen Messen.

Insgesamt haben Messen und Events, unabhängig davon, ob sie physisch, digital oder hybrid durchgeführt werden, den größten Anteil am Marketingbudget der ITK-Unternehmen, nämlich 37 Prozent. Damit liegt dieser Posten leicht über dem Kommunikationsbudget für Online-Maßnahmen (36 Prozent). Dazu gehören vor allem Social Media-Content, Suchmaschinenoptimierung und Lead-Generierung über registrierungspflichtigen Content, aber auch Investitionen in die eigene Website.

Die Befragung fand zwischen September und November 2022 statt. 104 Unternehmen aus der ITK-Branche wurden befragt, davon 60 kleine und mittelständische Unternehmen und 44 Großunternehmen. Das durchschnittliche Marketingbudget der befragten Unternehmen liegt bei 4,5 Prozent des Gesamtumsatzes. // 24. Januar

Weitere Informationen: https://www.bitkom.org/sites/main/files/2022-12/20221216Marketingbudgetstudie2022.pdf




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