Zurück zur Übersicht

Koelnmesse: Respektables Ergebnis im zweiten Pandemiejahr

Auf ihrer Jahrespressekonferenz am 30. Mai schloss die Koelnmesse das Geschäftsjahr 2021 ab.

Mit „deutlichem Verlust, aber unter den gegebenen Umständen respektablem Ergebnis“, so die Aufsichtsratsvorsitzende, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker auf der Jahrespressekonferenz, hat die Koelnmesse das zweite Pandemiejahr abgeschlossen. 35 von 68 weltweit geplanten Veranstaltungen konnten 2021 stattfinden - viele mit gutem Erfolg, aber zum Teil deutlich reduzierter Beteiligung. Der Umsatz des vergangenen Jahrs erreichte mehr als 130 Millionen Euro, der Verlust konnte auf rund 80 Millionen Euro begrenzt werden. In 2022 ist die Rückkehr in die Messehallen in vollem Gange: „Wir sind an der Spitze des Re-Starts. Wir waren Ende Januar mit ISM und ProSweets Cologne wieder bei den Ersten, die die Tore geöffnet haben“, sagt Kölns Messechef Gerald Böse. „Der Messeplatz Deutschland hat im Vergleich zum Ausland etwas länger gezögert, kommt aber jetzt mit großer Kraft zurück.“

Unter den 35 Veranstaltungen der Koelnmesse im Jahr 2021 waren acht eigene Messen auf dem Kölner Messegelände, darunter die Kind + Jugend, die ART COLOGNE und die Anuga als größte Fachmesse, die 2021 weltweit stattgefunden hat. Es gab zudem fünf digitale Veranstaltungen, zehn Auslandsmessen sowie 12 Gastveranstaltungen und Special Events in Köln. Insgesamt nahmen mehr als 10.500 ausstellende Unternehmen sowie rund 470.000 Besucherinnen und Besucher teil. Premiere im Ausland feierte die gamescom asia in Singapur als hybride Veranstaltung.

Der Umsatz des Jahres 2021 in Höhe von 134,2 Millionen Euro und die Begrenzung des Verlusts auf 81,4 Millionen Euro sind vor allem dem Re-Start im Herbst vergangenen Jahres, der Durchführung des Kölner Impfzentrums, aber auch deutlichen Sparmaßnahmen sowie der Kurzarbeit bis September zu verdanken. Das Eigenkapital ist mit mehr als 180 Millionen Euro weiterhin ausreichend - dank des zu Pandemiebeginn sehr hohen Volumens von mehr als 250 Millionen Euro sowie der in 2021 erfolgten Eigenkapitalerhöhung in Höhe von 120 Millionen Euro durch die Gesellschafter.

Konkrete Prognosen zum wirtschaftlichen Ergebnis des Jahrs 2022 gestalten sich vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine wie auch der jüngsten Auswirkungen der Gesundheitskrise und des Lockdowns in China schwierig. Die Koelnmesse ist trotz des vielversprechenden Re-Starts auf weitere signifikante Einbußen vorbereitet.

Für 2022 plant die Koelnmesse insgesamt 61 Veranstaltungen: 19 Eigen- und 20 Gastveranstaltungen sowie 3 Special Events in Köln, außerdem 19 Messen im Ausland. Die deutschen Expo-Beteiligungen bleiben eine Königsdisziplin der Koelnmesse. Der von ihr komplett organisierte Deutsche Pavillon zur Expo 2020 Dubai wurde mit den wichtigsten Preisen ausgezeichnet. Dass die Koelnmesse nun vom Bundeswirtschaftsministerium erneut mit der Organisation des Deutschen Pavillons zur nächsten großen Weltausstellung, der Expo 2025 Osaka, beauftragt wurde, bestätigt ihre hervorragende Expertise. // 31. Mai 2022

Weitere Informationen: https://www.koelnmesse.de/news/fuer-medienvertreter/pressemitteilungen/?fairnumber=9000&fairyear=2022&pressrelease=11&language=DE&abbreviation=DE&datei=pm_9000_2022_11_DE.xml




Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten und unseren Webauftritt zu optimieren.
Stellen Sie hier die Konfiguration der Cookies ein: Cookie-Einstellungen.
Informationen zum Datenschutz beim AUMA finden Sie hier.