Existenzgründer an Messen heranführen

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Im internationalen Wettbewerb dominieren in vielen Branchen Großunternehmen und etablierte Mittelständler aus Deutschland, die seit Jahren und oft seit Jahrzehnten für besonders hochwertige und zuverlässige Produkte stehen. Gerade mittelständische, langfristig denkende Familienunternehmen verdienen deshalb jede Unterstützung. Ebenso wichtig ist es aber, dass neue Unternehmen den Wettbewerb und die Innovationskraft der einzelnen Branchen stärken. Deutschland braucht deshalb ein politisches Klima, das die Bereitschaft zur Existenzgründung fördert. Viele dieser Unternehmen brauchen aber auch über die Startphase hinaus Unterstützung.

Messen sind perfekt für das Präsentieren von neuen Produkten. Existenzgründer und Start-ups finden hier wichtige Geschäftskontakte. ​

Der AUMA begrüßt deshalb außerordentlich, dass die Bundesregierung im Frühjahr 2016 beschlossen hat, ihr Programm zur Unterstützung junger, innovativer Unternehmen auf internationalen Messen in Deutschland bis zum Jahr 2019 zu verlängern. Es ist ein wichtiges Signal in die Start-up-Szene, dass in Deutschland nicht allein die Gründung von Unternehmen unterstützt wird. Denn die eigentlichen Herausforderungen beginnen mit dem systematischen Erschließen des Marktpotentials. Hier sind finanzielle Ressourcen gefordert, die bei jungen Unternehmen knapp sind. Wenn Firmen in diesem Stadium gefördert werden, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass eine Unternehmensgründung zum dauerhaften Erfolg wird. Jedes Jahr nehmen 600 Firmen an diesem Programm teil.

Dieses Programm sollte langfristig fortgesetzt werden, denn so kann es von immer wieder neuen Unternehmen für die ersten Messebeteiligungen genutzt werden.​

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