Messen: Effizientes Instrument der Exportförderung

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Die deutschen Messen bieten für Aussteller oft einen hervorragenden Einstieg in internationale Märkte. Denn rund ein Drittel der Fachbesucher kommen aus dem Ausland und zwar nicht nur aus den Nachbarländern. Mehr als eine halbe Million Besucher kommen jährlich aus Ländern außerhalb Europas. Dennoch standen und stehen die deutschen Unternehmen – vor allem die KMU – vor der Notwendigkeit, deutlich stärker auch im Ausland auszustellen, um ihren Kunden entgegenzukommen. Diese Herausforderung haben sie in den letzten Jahren entschlossen angenommen. Stellten vor gut 15 Jahren rund 20% der deutschen ausstellenden Unternehmen auch im Ausland aus, ist der Anteil heute doppelt so hoch. 

Die Anpassung des Auslandsmesse-Etats an die Nachfrage und die außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist eine permanente Aufgabe des AUMA.​

Gera​​de für kleine und mittlere Unternehmen steigen damit aber auch der organisatorische Aufwand und das finanzielle Risiko; Probleme, die das Auslandsmessepro​gramm des Bundes bisher in erheblichem Umfang abgefedert hat. Aber dessen Etat reicht gerade einmal dafür aus, die Zahl der German Pavilions konstant zu halten, manchmal sind sogar leichte Rückgänge unvermeidlich. 

Die Anpassung des Auslandsmesse-Etats an die Nachfrage und die außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist deshalb eine permanente Aufgabe des AUMA. Denn immer mehr Firmen wollen sich – auch zur Risikostreuung – zusätzliche Märkte im Ausland erschließen. Dabei setzen sie auf die Effizienz des Auslandsmesseprogramms – und die ist durch Befragungen der Teilnehmer eindeutig nachgewiesen. Im Übrigen transportieren deutsche Firmen mit ihren Messebeteiligungen auch das Markenzeichen „made in Germany“ – und das ist das stärkste Verkaufsargument, das kleine und mittlere Unternehmen haben.​

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