Nachhaltigkeit: Gemeinsame Aufgabe aller Messepartner in der Messewirtschaft

​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​Der schonende Umgang mit Ressourcen ist eine der wichtigsten Aufgaben von Wirtschaft und Gesellschaft. Daher ist Nachhaltigkeit heute für jeden Unternehmer und Bürger ein Muss. Nachhaltigkeit in der Messewirtschaft ist ein komplexes Thema: Es wird bestimmt insbesondere durch die Fokussierung der Veranstaltungen auf nur wenige Tage, durch den Einsatz verschiedenster Materialien und durch den erheblichen Zeitdruck beim Auf- und Abbau von Messen. 

Die Konzentration von Geschäftskontakten auf Messen führt zu einer deutlich besseren Umweltbilanz als Gespräch an unterschiedlichen Orten und Terminen.​

Die Me​​ssewirtschaft umfasst zudem zahlreiche Akteure, die miteinander in Verbindung stehen, oft aber nur bedingt Einfluss aufeinander haben: Neben Geländebetreibern, Messeveranstaltern, Ausstellern und Besuchern spielt eine Vielzahl von Service-Partnern eine Rolle. Deren Spektrum reicht vom Messestandbau über den Transportsektor bis hin zum Hotelgewerbe. Könnte beispielsweise ein Messeveranstalter von seinem Kunden, dem Aussteller, nachhaltiges Wirtschaften einfordern und dies auch nachprüfen? Wohl kaum.​

Messen ermöglichen das gleichzeitige Erreichen verschiedenster Zielgruppen. Während einer Messe mit 100.000 Besuchern und 1.000 Ausstellern finden innerhalb wen​iger Tage durchschnittlich ein bis zwei Millionen Gespräche statt. Legt man die Gesamt-Emissionen einer Messe zugrunde, würde die Messe mit Sicherheit eine bessere Umweltbilanz nachweisen können als wenn die gleichen Gespräche an verschiedenen Standorten mit entsprechend hohem Reiseaufwand der Gesprächspartner geführt würden.

Alle im AUMA organisierten Messeplätze sind bestrebt, bei den regelmäßigen Modernisierungsmaßnahmen ihre unternehmensinternen Nachhaltigkeitsstrategien systematisch weiter umzusetzen sowie nachhaltige Betriebsabläufe zu implementieren. Und auch wenn es auf deutschen Messen zweifellos hervorragende Einzelbeispiele für gelungenes nachhaltiges Arbeiten gibt: Diese Bemühungen sind kein Teil eines Positionierungswettbewerbs, sondern sind zu verstehen als gemeinsame Anstrengung der deutschen Messewirtschaft – für den Messeplatz Deutschland als den „Place of Sustainability“.​

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