Messe­wirtschaft

AUMA-MesseTreff26: Jahrestreffen der Messewirtschaft an der Spree

AUMA-Vorsitzender Philip Harting begrüßte die Gäste des MesseTreffs26 im Sage-Beachclub in Berlin-Kreuzberg.

Messewirtschaft zeigt Stärke – fordert jedoch bessere Rahmenbedingungen

Berlin, 10. Juni 2026 // Rund 330 Gäste folgten am 9. Juni der Einladung des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA zum MesseTreff26 in Berlin. Unter ihnen: führende Köpfe der deutschen Messebranche sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Medien, Ministerien und Verbänden. Gemeinsam würdigten sie die Messewirtschaft als Motor für Innovation, Austausch und wirtschaftliche Dynamik. Mit jährlich rund 30 Milliarden Euro gesamtwirtschaftlichen Effekten, mindestens 280.000 Arbeitsplätzen und über 5,4 Milliarden Euro Steuereinnahmen ist sie ein zentraler Pfeiler des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

In der Strandbar des Sage-Clubs in Berlin-Kreuzberg begrüßte AUMA-Vorsitzender Philip Harting die Gäste. Ein besonderes Willkommen richtete er an Martina Englhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat: „Danke, dass in Ihrem Ministerium die Notwendigkeit erkannt wurde, dass Exportförderung auf Auslandsmessen ein wesentlicher Treiber für Produktion und Arbeitsplätze in Deutschland ist.“

Englhardt-Kopf betonte in ihrer Keynote die Bedeutung von Messen als Plattformen für Export, Mittelstandsförderung und internationale Vernetzung. Sie hob die Verantwortung der Politik hervor, dafür verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen: 
 

„Export bedeutet für uns Wertschöpfung, Wohlstand und die Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland.“ 

Konkret benannte die Parlamentarische Staatssekretärin die gezielte Stärkung des Auslandsmesseprogramms: Mit der Aufstockung der Mittel sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen besser dabei unterstützt werden, internationale Märkte zu erschließen, neue Absatzchancen zu nutzen und so Wertschöpfung in Deutschland zu sichern: 

„Wir haben eine Erhöhung auf 12,5 Millionen Euro im Bundeslandwirtschaftsministerium und möchten hier weiter stärken und dann entsprechend unterstützen.“

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