Die zielorientierte Messenachbearbeitung unterstützt die Erreichung der gesteckten Messeziele eines Ausstellers. Bereits vor der Messe sollte geklärt sein, mit welchen Maßnahmen innerhalb welcher Zeit und durch wen (Vertrieb, Außendienst, Vertretungen) die anschließende Vertiefung der Messekontakte erfolgt. Die Grundlage der Nachfassaktionen sowie der Erfolgskontrolle ist die systematische Auswertung der standardisiert erfassten Messekontakte. Die Nachfassaktionen verlaufen unterschiedlich für die Zielgruppen, die den Messestand besuchten, und die Eingeladenen, die nicht kamen. Dazu gehören Dankschreiben an wichtige Kunden, schnelle Zusendung von Unterlagen, Gesprächsvermittlung im eigenen Haus, Nachfasstelefonate, Nachfragebearbeitung durch Außendienst, Verkaufsbüro, Vertretung, Händler etc.
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Lexikon
Nachhaltigkeit in der Messewirtschaft bedeutet die konsequente Ausrichtung von Messen und Ausstellungen an ökologischen, ökonomischen und sozialen Zielen in allen Phasen einer Veranstaltung – von der Planung und Vorbereitung über Aufbau, Durchführung und Abbau bis hin zur Nachbereitung. Dazu gehören insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, die Vermeidung von Abfällen, Energieeffizienz, Klimaschutz sowie die Berücksichtigung sozialer Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Nachhaltigkeit betrifft Messeveranstalter, Aussteller, Besucher sowie Dienstleister gleichermaßen und ist zu einem wichtigen Qualitäts- und Wettbewerbsfaktor geworden.
Link kopierenIn der Nomenklatur einer Messe sind die Produkte und Warengruppen festgelegt, die auf der Messe ausgestellt werden dürfen. Nur diejenigen Unternehmen, die Produkte innerhalb der vorgeschriebenen Nomenklatur anbieten, werden zur Messe zugelassen.
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