Deutsche Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft werden 2027 bei Messebeteiligungen im Ausland staatlich unterstützt. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) plant 40 Auftritte unter der Dachmarke „made in Germany“ in 25 Ländern. Der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA war in die Auswahl der Messen eingebunden und hat das Programm auf auma.de veröffentlicht.
Den größten Anteil bilden Lebensmittelmessen (22 Beteiligungen), gefolgt von Land- und Forstwirtschaft (9) sowie Weinbau (6). Ergänzt wird das Programm durch zwei Gartenbaumessen und eine Beteiligung im Bereich Süßwaren.
Regional liegt der Fokus auf Asien mit 18 Beteiligungen. Weitere Regionen sind der Nahe Osten (6), Nordamerika (4), Lateinamerika und Afrika (je 3) sowie Europa (5). Eine Beteiligung ist in Australien vorgesehen. Die meisten Auftritte erfolgen als Firmengemeinschaftsstände.
Leistungen des Gemeinschaftsauftritts
Die Förderung umfasst Zuschüsse für Standfläche, Standbau und Basisausstattung. Ergänzend werden technische sowie organisatorische Angebote bereitgestellt. Der Gemeinschaftsstand sichert einen einheitlichen Auftritt unter „made in Germany“ und bietet zentrale Serviceangebote wie einen Informationsbereich sowie Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung.

