Corona-Pandemie und Messen

Nach einem Stillstand von fast zwei Jahren entfallen auf deutschen Messen sämtliche Corona-Restriktionen. Bundesweit gelten auf Messen keine Zugangsbeschränkungen wie 3G- oder 2G-Regelungen, Kapazitätsbeschränkungen, Abstandsgebote oder Maskenpflichten mehr. 

Messen sind Business-Plattformen, auf denen umfassende Hygienekonzepte realisiert werden können, um die Gesundheit aller Messeteilnehmer zu schützen. Weitere Informationen zu den Hygienekonzepten auf Messen in Deutschland erhalten Sie hier.


Reisebestimmungen für Messeteilnehmer

Die Bundesregierung qualifiziert keine Länder mehr als Corona-Risikogebiet. Damit sind auch die Qurantäne- und Registrierungspflichten hinfällig geworden. Weitere Informationen für die Teilnahme ausländischer Messeteilnehmer finden Sie hier. Die Regeln, die in Hotels sowie in Bus und Bahn für Messereisende gelten, gibt es hier.


Messen in Deutschland

In Deutschland wurden aufgrund der Corona-Beschränkungen im ersten Quartal rund 150 der 390 geplanten Messen in spätere Monate verschoben oder abgesagt. 300 Messen sind für 2022 geplant. Das bedeutet, Messen bleiben für die Aussteller und Besucher die Plattform für Neukundengewinnung und die Präsentation neuester Produkte und Technologien. Live auf der Messer werden alle Sinne angesprochen, gefordert und gereizt. Wer nicht auf seiner Branchenmesse war, verpasst was. Alle Informationen zum Neustart erhalten Sie hier.

Im Jahr 2021 sollten nach den Planungen der Veranstalter rund 380 Messen durchgeführt werden. Im ersten Halbjahr 2021 wurden über zwei Drittel abgesagt. Auch im Jahr 2020 mussten mehr als 70 Prozent der 370 geplanten Messen abgesagt oder verschoben werden. Die Messeveranstalter haben in dieser Zeit digitale Ersatzformate entwickelt. Aussteller konnten dadurch Kundenkontakte aufrechterhalten und über Neuheiten informieren. Rund 50 bis 60 digitale Ersatz-Veranstaltungen haben 2020 und 2021 stattgefunden. Insgesamt verzeichneten die deutschen Messeveranstalter Umsatzeinbußen um 70 Prozent.

Der AUMA bietet in seiner Messedatenbank die Termine der nächsten Messen in Deutschland. Weitere Informationen über Messen im In- und Ausland sind beim jeweiligen Veranstalter abrufbar.

Folgen der Corona-bedingten Messeabsagen

Die Absage von Messen hat nicht nur für die direkt involvierten Akteure wie Veranstalter, Aussteller, Besucher und Dienstleister Einbußen zur Folge, sondern auch gravierende gesamtwirtschaftliche Folgen. Betroffen sind Hotellerie, Gastronomie, Transportgewerbe, Handel und Handwerk. Die gesamtwirtschaftlichen Verluste durch die Absage von Messen betragen für 2021 laut Berechnungen des Instituts der Deutschen Messewirtschaft 24,4 Milliarden. Euro. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 beläuft sich der Schadenswert auf über 50 Milliarden Euro, 165.000 Arbeitsplätze sind gefährdet und 6,7 Milliarden Euro Steuereinnahmen gehen dem Fiskus verloren. Weitere Informationen: Analyse des ifo-Instituts


Wirtschaftshilfen der Bundesregierung

Die Untersagung von Messen und andere Corona-bedingte Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung haben bei vielen Unternehmen der Messe- und Eventwirtschaft gravierende Einbußen zur Folge. Deshalb hat der Bund umfangreiche Wirtschaftshilfen zur Verfügung gestellt, die sukzessive ergänzt und aufgestockt wurden. Hier finden Sie einen Überblick zu den außerordentlichen Wirtschaftshilfen.


Letzte Änderung: 3. Mai 2022




Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten und unseren Webauftritt zu optimieren.
Stellen Sie hier die Konfiguration der Cookies ein: Cookie-Einstellungen.
Informationen zum Datenschutz beim AUMA finden Sie hier.