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20. Oktober 2021Neustart

Bund und Länder unterstützen Messen mit Sonderfonds

  • Absicherungsprogramm unterstützt Messe-Neustart

  • Ausfallfonds sichert Messen bis 30. September 2022

Bund und Länder unterstützen die Messewirtschaft in Deutschland mit einem neuen Sonderfonds. Damit sollen die Kosten der Veranstalter zur Vorbereitung von Messen gegen das Risiko einer Corona-bedingten Veranstaltungsabsage abgesichert werden. Ziel ist es, Messeveranstaltern Anreize zu geben, Messen in Deutschland organisieren und geplant stattfinden lassen zu können, wie das Bundeswirtschaftsministerium Mitte Oktober mitteilte. Zuvor hatte das Haus von Bundesminister Peter Altmaier bereits die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen an ausgewählten Leitmessen in Deutschland angekündigt.

Über den Sonderfonds können veranstaltungsbezogene Kosten in einem Umfang von insgesamt bis zu 600 Millionen Euro abgesichert werden. Der Bund stellt das Geld zur Verfügung, Antragsbearbeitung und Auszahlung liegt bei den Ländern. Im Falle einer pandemiebedingten Absage einer Messe können maximal 80 Prozent der dadurch entstandenen veranstaltungsbezogenen Kosten von dem Fonds übernommen werden. Die maximale Entschädigungssumme beträgt acht Millionen Euro pro Veranstaltung. Abgedeckt sind Betriebs- und Personalkosten, Anmietungen, Wareneinsätze sowie beauftragte Dienstleister.

Berücksichtigt werden Veranstaltungen mit einem planmäßigen Durchführungsdatum bis zum 30. September 2022, wobei die Messe oder Ausstellung vorab auf der zentralen Online-Plattform www.sonderfonds-messe.de registriert werden muss. Registrierungen können ab dem 25. Oktober 2021 vorgenommen werden.

Weitere Informationen: www.sonderfonds-messe.de




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