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11. Februar 2011Recht

GDC China

​​​​​​UBM siegt vor Gericht im Streit um Spielentwickler


Der Messeveranstalter United Business Media hat in China einen Rechtsstreit um die Spielemesse GDC gewonnen. In einer bereits im Jahr 2009 erhobenen Klage von UBM, Veranstalter der Game Developers Conference China, gegen China Game Publication Committee (CGPA) und Beijing Howell International Trade Fair (Howell) hat UBM den beiden Beklagten unlauteren Wettbewerb und einen Verstoß gegen Markenrechte vorgeworfen. UBM, CGPA und Howell waren im Jahr 2007 gemeinsam Veranstalter der GDC China. Nachdem die Messe im Jahr 2008 abgesagt wurde, entschieden sich CGPA und Howell, 2009 eine eigene Spieleentwickler-Messe zu veranstalten, und nannten diese China Game Developers Conference (CGDC). Darüber hinaus behaupteten CGPA und Howell im Rahmen des Marketings für die neue Messe, sie seien Hauptveranstalter der GDC China 2007 gewesen.

Das Gericht in Shanghai entschied, dass CGPA die GDC China 2007 lediglich unterstützt habe. Ferner stellte das Gericht fest, dass CGPA seinen Einfluss auf Mitglieder missbraucht habe, indem es sich ihnen gegenüber als Veranstalter der GDC China 2007 darstellte und sie dazu ermutigte, nicht an der von UBM organisierten GDC China 2009 teilzunehmen.

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