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20. Juni 2016Messewirtschaft

Deutsche Messen erwarten eher geringe Auswirkungen von möglichem Brexit

​​​Umfrage des Messeverbandes AUMA unter deutschen Messeveranstaltern

​​Die meisten deutschen Messeveranstalter erwarten bei einem möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU keine größeren Auswirkungen auf die Zahl britischer Aussteller und Besucher auf ihren Messen in Deutschland. Das ergab eine Umfrage des AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft unter großen und mittleren Veranstaltern, die internationale Messen durchführen.

Risiken werden jedoch bei einer sich deutlich verschlechternden Konjunktur in Großbritannien und dem Aufbau von Handelshemmnissen gesehen. Die deutschen Veranstaltungen, die oft internationale Leitmessen ihrer Branchen sind, dürften aber selbst dann eine hohe Anziehungskraft für britische Aussteller und Besucher behalten.

Auch im Kongressgeschäft und im Geschäft mit britischen Gastveranstaltern auf deutschen Messeplätzen werden keine größeren Folgen erwartet, da hier die Standortqualität entscheide und weniger die Frage der EU-Mitgliedschaft. Unabhängig davon würden die deutschen Messeveranstalter aber den weiteren Verbleib Großbritanniens in der EU ausdrücklich begrüßen.

Aus Großbritannien kommen jährlich rund 5.400 Aussteller und 140.000 Besucher. Damit gehört Großbritannien zu den fünf wichtigsten Teilnehmerländern auf deutschen Messen.

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